Wir über uns

Hospizverein Singen und Hegau e.V.

Im Jahr 1994 fanden sich Menschen aus Singen und aus zahlreichen Gemeinden des Hegaus zusammen mit dem Ziel,

  • den Hospizgedanken in der Region zu verbreiten
  • Menschen zu gewinnen und für Hospizarbeit zu befähigen
  • die Hospizarbeit zu fördern und zu finanzieren

Sie gründeten den Hospizverein Singen und Hegau e.V.: er ist politisch und konfessionell unabhängig. Unsere inzwischen über 400 Mitglieder leisten entweder selbst Hospizarbeit oder unterstützen diese durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Öffentlichkeitsarbeit.

Wir sehen Sterbenszeit als Lebenszeit, die weder verkürzt noch verlängert werden soll. Wir wollen dazu beitragen, dass diese Zeit möglichst schmerzfrei erlebt und bis zuletzt in gewohnter oder gewählter Umgebung und nach persönlichen Vorlieben und Wünschen gestaltet werden kann.

Aktive SterbehilfeAktive, passive oder indirekte Sterbehilfe, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Sterbehilfe sowie http://www.dgpalliativmedizin.de/pdf/presse/HI%20Sterbehilfe%20_090630_.pdf schließen wir aus.

Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Während die Tätigkeit des Koordinators für die ambulanten Begleitungen nach § 39a§39a Stationäre und ambulante Hospizleistungen Bundesministerium der Justiz: Sozialgesetzbuch V, §39a Vollständiger Gesetzestext: http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__39a.html SGB V von den Krankenkassen gefördert wird, arbeiten die Begleiterinnen und Begleiter ehrenamtlich und unentgeltlich.

Diese Frauen und Männer begleiten schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase und geben den Angehörigen Hilfe und Unterstützung, auch in der Zeit der Trauer. Sie leisten aber keine Pflegearbeit.

Die Begleiterinnen und Begleiter

Die Begleiterinnen und Begleiter

  • werden in Einzelgesprächen sorgfältig für diesen Dienst ausgewählt
  • werden intensiv vorbereitet, erhalten Fortbildungen und regelmäßige Supervision durch hauptamtliche Fachkräfte
  • unterliegen der Schweigepflicht
  • leisten Hospizarbeit, unabhängig von religiöser und ethnischer Zugehörigkeit der Patienten und ihrer Angehörigen
  • bringen Zeit mit zum Dasein, reden können, zuhören und schweigen
  • können sich einfühlen und Emotionen aushalten
  • nehmen Anteil am Leben der Schwerkranken
  • sind offen und gehen auf Wünsche und Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen ein
  • schenken mitfühlende Nähe, Zuwendung und Wertschätzung
  • versuchen zu entlasten und ergänzen die professionellen Hilfen
  • arbeiten zusammen mit Ärzten, der Brückenpflege des Hegau-Bodensee-Hochrhein-Klinikums in Singen, mit Pflegediensten, Seelsorgern, Psychologen und Therapeuten
  • lassen die Menschen in Tod und Trauer nicht alleine

Nach Absprache und einem ersten Besuch durch unseren Koordinator oder die stellvertretenden Einsatzleiterinnen kommen unsere Begleiterinnen und Begleiter nach Hause, ins Krankenhaus und in die Einrichtungen der Altenhilfe.

Über unseren Anrufbeantworter sind wir jederzeit erreichbar und rufen so schnell wie möglich zurück.

Wir können unseren Dienst kostenlos anbieten, weil unsere ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter unentgeltlich arbeiten.

Auch die Kosten für die Vorbereitung, Weiterbildung und Supervision der Beglei-terinnen und Begleiter werden von den Krankenkassen mitfinanziert.

Zur Begleichung der Aufwendungen für die Begleitungen im stationären Bereich, der Fahrt-, Telefon- und Bürokosten sowie der Kosten für die umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit, sind wir auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen.

Die Mietkosten für unsere Büro- und Begegnungsstätte sowie die dafür laufend entstehenden Kosten können nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden getragen werden.